Auch wenn die Eltern keine Schulgebühren mehr bezahlen müssen, fehlt es vielen am Geld, um ihre Kinder richtig für den Schulbesuch auszustatten. Viele Kinder, gerade in den unteren Klassen, haben keine Schulkleidung oder nur unvollständige bzw. kaputte Schulkleidung. Sie schämen sich, werden in der Klasse zum Aussenseiter und das Selbstbewusstsein leidet. Manchen trauen sich auch ohne Schulkleidung nicht in die Schule. Die Winter in Swakopmund sind oft kalt (10 Grad und weniger) und die Schulen haben keine Heizung. Ohne Schulpullover, Socken und Schuhe frieren die Kinder und viele sind oft erkältet. Die Kosten für einen kompletten Satz Schulkleidung belaufen sich je nach Alter des Kindes  zwischen 40 und 70 Euro. Nicht wenige Kinder haben auch keinen Schulranzen und tragen ihre Hefte in einer Plastiktüte.

Den Schulen fehlt es an Arbeitsmaterial, um einen professionellen Unterricht zu gestalten. Die Schreibwaren sollten eigentlich komplett vom Staat gestellt werden, es fehlt jedoch in allen Schulen an Heften, Stiften, Klebstoff, da der Staat aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage im Land seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Auch die Eltern haben nicht das Geld um ihren Kindern die relativ teueren Schulhefte zu kaufen. Es ist auch keine Seltenheit, dass mehrere Kinder sich ein Schulbuch teilen müssen oder dass für ein bestimmtes Fach keinerlei Schulbücher vorhanden sind. Hier benötigen die Schulen die Hilfe privater Spender, damit die Kinder optimal gefördert werden können.

Die Hanganeni School führt jedes Jahr von der 1. bis 4 Klasse ein Zahnputzprojekt durch, in dem die Kinder lernen, wie man sich die Zähne richtig putzt (oft zum ersten Mal in ihrem Leben). Die Kinder können dann in der Pause ihre Zähne putzen, denn zu Hause gibt es oftmals kein fließendes Wasser. Dieses Projekt kann die Hanganeni School seit dem Wegfall der Schulgebühren nicht mehr eigenständig finanzieren. Wenn keine Spenden hierfür eingehen, dann lernen die Kinder auch das Zähneputzen nicht.

Die Hanganeni School braucht auch Bücher für die Schulbücherei und die Leseecken in den einzelnen Klassen. Viele Kinder können sehr schlecht lesen und zu Hause gibt es oftmals keine Bücher, mit denen sie üben können. Wenn sie nicht gut lessen können, sind die Ergebnisse auch in den anderen Fächern oft schlecht.

Ab der 8. Klasse fallen die Kinder der Schulen aus dem Ernährungsprogramm der Regierung heraus. In die Costal High School gehen viele Schüler aus der DRC (Slumviertel). Sie kommen oft ohne Frühstück an und können sich schlecht konzentrieren. Die Schule bietet den Kindern Maisbrei als Frühstück an und Kindern, die auch nachmittags Unterricht haben, eine zweite Mahlzeit. Es konnte mit Hilfe von Spenden u.a. der Okanona Kinderhilfe Namibia e. V. ein grosser Gemüsegarten auf dem Schulgelände angelegt werden. Hierdurch erhalten die Schüler nun zweimal in der Woche eine Gemüsesuppe. 

Auch Kopierpapier ist in allen Schulen Mangelware, denn dadurch,  dass es oft nicht genügend Schulbücher gibt, muss viel kopiert werden. Es fehlt außerdem an Computern, Beamern, Laminiergeräten usw.

Renovierungs- und Reparaturkosten sind  für die Schulen ein riesiges Problem und selbst für ausreichend Putzmittel reicht das Geld nicht.

Viele unserer Patenkinder haben inzwischen die Schule verlassen. Wir möchten jedoch weiterhin vor allem die Hanganeni Primary School und die Coastal High School unterstützen, da dies die Schulen sind, die vorwiegend von Kindern aus den ärmsten Verhältnissen besucht werden. Hierzu bitten wir um Ihre Hilfe !

Einige unserer Patenkinder sind zur Zeit in der Ausbildung, z. B.:

  • machen zwei junge Männer beim staatlichen Ausbildungszentrum in Windhoek eine Ausbildung zum Elektriker,

  • studiert eine junge Frau Betriebswirtschaft an der Uni im Süden von Namibia und

  • studiert ein junger Mann Rechnungswesen,

  • macht eine junge Frau eine Ausbildung als Erzieherin in einem Kindergarten in Swakopmund

Die Kosten für die Berufsausbildung sind sehr hoch, vor allem, da auch Kosten für Unterkunft, Fahrtkosten und Verpflegung anfallen. Hierfür reichen die Patenbeiträge nicht aus, so dass wir auch für Ausbildungskosten weitere Spenden benötigen.

Okanona möchte sich hier einbringen und engagieren und dazu brauchen wir Ihre Hilfe.

 

In einer kleinen Feierstunde übergab Annette Louw der Coastal High School einen Computer für das Lehrerzimmer. Hier können sich die Lehrer auf den Unterricht vorbereiten und Arbeitblätter und Klassenarbeiten erstellen. Bevor es diesen Computer gab, wurde vieles handschriftlich erstellt.

 

 

 

 

 

Verschiedene Jugendliche, die ihre Schulausbildung nicht so erfolgreich angeschlossen haben, können hier bei Cosdec Computerkurse besuchen. Cosdec ist ein gemeinnütziger Verein, der schwachen Schüler die Möglichkeit gibt, sich weiterzubilden.

 

 

Im Mai 2014 überreichte Annette Louw 15.000 Nam.§ an die Costal High School für die Schulspeisung. Der Schulleiter Mr. Martin nimmt die Spende entgegen.  Diese Spende ist eine freie Spende und wurde nicht von Sponsorengeldern für Patenkinder abgezweigt.

 

Kinder aus der Hanganeni School. Okanona spendete im Mai 2014 Schulpullover und 20 Paar Schuhe an Kinder, deren Eltern sich nicht die komplette Schuluniform leisten können

 

 

 

 

 

Übergabe von Zahnbürsten für 400 Schulkinder(Klassen 1 - 4) für das jährliche Zahnpflegeprojekt, Juni 2012

neuer Kopierer

neue Computer

große Pause

Die sehr engagierte und beliebte Lehrerin Johanna in ihrer Klasse

Ein kleiner Klassenraum mit 40 Schüler und Schülerinnen

 

Der neue Klassenraum wurde von freien Spenden finanziert

Einweihungsfeier des neuen Klassenraumes

 

folkloristische Tänze

Die offizielle Scheckübergabe für den neuen Klassenraum. Im roten Kostüm die Direktorin, Mrs. B.I. Kadhila,

Annette Louw (hält mit Mrs. Kadhila den Scheck) Karin Müller, Karin Dienstbach und Ursula Reuhl

und die Elternsprecher.

 

 

 

Die neu erstellten Klassenräume. Sie wurden nach unserem Besuch fertig gestellt. Es findet bereits Unterricht statt.

 

 

 

2013 wurde die Gedenktafel zu Ehren Siggi Fraude mit einer kleinen Feierstunde angebracht

 

 

 

 

 

 

 

Im Marienheimhostel wohnten viele unserer Patenkinder

Hostel und Innenhof

 

Der Speisesaal

Hier werden Hausaufgaben gemachtDiese werden  im Wechsel vom Lehrpersonal nachgesehen und kontrolliert. (Nicht auf dem Bild)

Ein kleines Schwätzchen von Schülerinnen des Hostels, die von Okanona unterstützt werden.

 

Mittlerweile gehen viele unserer Kinder auf die weiterführende  Costal High School. Okanona spendet dieser Schule 2 Beamer für die Unterrichtsgestaltung. Diese wurden von Annette Louw während einer kleinen Feier dem Direktor überreicht. (2013)